BAUEN UND LEBEN MIT HOLZ

kostbarer Rohstoff

Holz ist einer der ersten Rohstoffe, den sich der Mensch nutzbar gemacht hat. Auf Grund seiner einzigartigen Eigenschaften als Werkstoff und nachwachsendes Naturmaterial, bleibt Holz selbst in unserer technisierten Welt unverzichtbar. Seit mehr als 300 Jahren werden Wälder in Deutschland nachhaltig bewirtschaftet. Das heißt, es wird nicht mehr Holz geerntet als auch wieder nachwächst.

Aufgrund seiner Elastizität und Dichte gibt Holz ein Gefühl der Weichheit und Wärme ab. Auch der Geruch von Harz und frisch gefällten Bäumen ist uns bekannt. Holz spricht die Sinne des Menschen positiv an. Waldspaziergänge wirken daher sowohl beruhigend als auch entspannend auf unseren Organismus und bieten somit eine wunderbare Erholung.

Holz verbessert unsere Gesundheit

Eine Studie der Grazer Joanneum Research Forschungsgesellschaft hat hinsichtlich gesundheitsrelevanter Holzeigenschaften folgendes ergeben: Probanden, die sich in Räumen mit Zirbenholzverkleidung aufhielten, hatten nachweisbar bessere Kreislaufwerte, einen erholsameren Schlaf sowie ein allgemein positiveres Gesundheitsempfinden.

Bäume reinigen unsere Atmosphäre

Holz hat somit als nachwachsender Rohstoff sowie als gesundheitsförderndes Naturmaterial sowohl für die Natur als auch für den Menschen einen besonderen Stellenwert. Und vor allem in Zeiten des Klimawandels wird die Bedeutung des Holzes immer wichtiger, denn Holz ist auch ein hervorragender Kohlenstoffspeicher. Der Baum nimmt das klimaschädliche Co² aus der Atmosphäre auf und wandelt es mittels Photosynthese in gebundene Kohlenstoffverbindungen um. Eine Tonne Fichtenholz bindet so etwa 1,8 Tonnen Co². Dadurch, dass durch die Nutzung des Fichtenholzes zugleich auf Baustoffe wie Stahl und Beton verzichtet wird, vermeidet diese eine Tonne Fichtenholz insgesamt rund 5,6 Tonnen Co².